zum Aufreißer springen  zur Hauptnavigation springen  zur Seitennavigation springen  zum Inhalt springen  zum Zusatzinhalt springen  zur Breadcrumbnavigation springen 

Kooperationspartner

European Society for Medical Oncology - Logo European Hematology Association - Logo


Hauptinhalte

Onkopedia

Nach vier Jahren intensiver Vorbereitung liegen seit kurzer Zeit richtungsweisende Leitlinien für die Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen vor. Erarbeitet wurden diese Leitlinien als Gemeinschaftsprojekt der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie.


Onkopedia ist eine Wissensdatenbank mit außerordentlicher Tiefe. Sie bündelt das gesammelte Wissen der führenden Experten aus dem gesamten deutschen Sprachraum. In Summe haben fast 350 ÄrztInnen an der Erstellung mitgewirkt, wobei Österreich besonderen Anteil an der Entwicklung der Leitlinien im Bereich der soliden Tumore hatte.

Inzwischen sind mehr als 67 Leitlinien enthalten, die aktuelle und übersichtliche Empfehlungen zu verschiedenen Bereichen abgeben. Im Detail gliedern sie sich in die Bereiche

  • Allgemeines – Grundlagen
  • Hämatologische Erkrankungen, nicht maligne
  • Hämatologische Neoplasien
  • Solide Tumore
  • Supportive Therapie

Weitere 16 Leitlinien sind bereits in Ausarbeitung. Zusätzlich wird Zugang zu Studienergebnissen, Protokollen der medikamentösen Therapie und zu einem Überblick über den Zulassungsstatus von Medikamenten geboten. Damit ist Onkopedia ein maßgebliches Element der Qualitätssicherung, und alle ÄrztInnen sind eingeladen, sich an diesen Leitlinien zu orientieren. Denn sie umfassen die jeweils neuesten Erkenntnisse.

Um die Arbeit damit zu erleichtern, sind die Leitlinien einheitlich strukturiert, beschreiben überschaubare Therapie-Algorithmen und zeigen Schemata für die Systemtherapie. Ergänzend enthalten sie jeweils Informationen über den Zulassungsstatus von Medikamenten, Links zu Referenzen und eine Zusammenfassung meinungsbildender Studien.

Onkopedia wird laufend aktualisiert, wodurch gewährleistet ist, dass immer der letzte Stand des Wissens abgebildet ist.

Bereits mehr als 72.400 individuelle Nutzer

Eine hohe Akzeptanz ist bereits gegeben: Allein zwischen Oktober 2013 und Jänner 2014 haben über 72.400 individuelle Nutzer auf die Plattform zugegriffen und sie regelmäßig besucht. Außerdem zeigen sich in Deutschland erste Folgewirkungen. So werden die Onkopedia-Leitlinien beispielsweise von den deutschen Krankenkassen als Standard für die Bewertung von Therapien und Erstattung von Medikamenten herangezogen. Und in der Qualitätssicherung wird immer öfter darauf verwiesen.

Leitlinien für PatientInnen in Vorbereitung

Um sicherzustellen, dass auch Patientinnen und Patienten bestmöglich über ihre Erkrankung informiert sind, arbeitet die OeGHO daran, die Leitlinien in eine laienverständliche Sprache zu bringen. Voraussichtlich im Sommer 2014 soll eine Patientenversion vorliegen. Sie erklärt die Krankheit und bündelt Informationen über Vorbeugung und Früherkennung, Krankheitszeichen, Untersuchungen, Behandlung, Medikamente, Rehabilitation und Nachsorge. Außerdem werden Links zu Selbsthilfegruppen, Experten und weiterführenden Informationen angeführt sein.

Interessierte Betroffene können freilich schon jetzt auf www.onkopedia.at zugreifen. Das Portal ist „open access“ konzipiert und steht allen offen.