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Hauptinhalte

Onkopedia

Nach vier Jahren intensiver Vorbereitung liegen seit kurzer Zeit richtungsweisende Leitlinien für die Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen vor. Erarbeitet wurden diese Leitlinien als Gemeinschaftsprojekt der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie.

Allgemeine Grundlagen

Hämatologische Diagnostik
Heranwachsende und junge Erwachsene (AYA, Adolescents and Young Adults)
Klinefelter-Syndrom und Krebs
Medikamentöse Tumortherapie: Anordnung, Durchführung und Nachsorge
Venöse Thrombembolien (VTE) bei Tumorpatienten

Hämatologische Erkrankungen, nicht - maligne

Amyloidose (Leichtketten (AL) - Amyloidose)
Aplastische Anämie - Diagnostik und Therapie der erworbenen Aplastischen Anämie
Beta Thalassämie
Eisenmangel und Eisenmangelanämie
Hämophagozytische Lymphohistiozytose (HLH)
Immunthrombozytopenie (ITP)
Monoklonale B Lymphozytose
Monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS)
Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH)
Sichelzellkrankheiten
Sphärozytose, hereditär (Kugelzellenanämie)
Thrombozytopenien

Hämatologische Neoplasien

Akute Lymphatische Leukämie (ALL)
Akute Myeloische Leukämie (AML)
Akute Promyelozytäre Leukämie (APL)
Chronische Lymphatische Leukämie (CLL)
Chronische Myeloische Leukämie (CML)
Diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom
Eosinophilie - assoziierte Myeloproliferative Erkrankungen (MPN-Eo)
Essentielle (oder primäre) Thrombozythämie (ET)
Extranodales Marginalzonen-Lymphom (MZoL)
Follikuläres Lymphom
Haarzell-Leukämie (HZL)
HIV-assoziierte Lymphome
Hodgkin-Lymphome
Indolente Non Hodgkin-Lymphome (NHL)
Mantelzell - Lymphom
Morbus Waldenström
Multiples Myelom
Myelodysplastische Syndrome (MDS)
Myeloproliferative Neoplasien (MPN) (früher: Chronische Myeloproliferative Erkrankungen (CMPE))
Nodales Marginalzonen Lymphom
Periphere T-Zell Lymphome
Polycythaemia Vera (PV)
Primäre Myelofibrose (PMF)

Supportive Therapie

Antiemese bei medikamentöser Tumortherapie
Antimikrobielle Therapie infektiöser Komplikationen nach Hochdosistherapie und autologer
Stammzelltransplantation
Antimykotische Prophylaxe bei Patienten mit hämatologischen Neoplasien oder nach allogener Stammzelltransplantation
Antivirale Prophylaxe
Bakterielle Infektionen und Pneumocystis jirovecii Pneumonie - Prophylaxe
Diarrhoe und andere gastrointestinale Komplikationen bei Patienten mit hämatologischen und onkologischen Erkrankungen
Febrile Neutropenie mit Lungeninfiltraten nach intensiver Chemotherapie (Fieber in Neutropenie)
Infektionen bei hämatologischen und onkologischen Patienten - Übersicht -
Invasive Pilzinfektionen - Therapie
Invasive Pilzinfektionen – Diagnostik
Pneumokokkenimpfung bei hämatologischen und onkologischen Patienten im Erwachsenenalter
Prävention von Infektionen und Thrombosen nach Splenektomie oder funktioneller Asplenie
Prophylaxe infektiöser Komplikationen durch Granulozyten-Kolonie-stimulierende Faktoren (G-CSF, Pegfilgrastim, Biosimilars)
Respiratory Syncytial Virus (RSV) – Infektionen bei Patienten nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation
Sepsis bei neutropenischen Patienten
Thrombozytentransfusion
ZNS-Infektionen bei hämatologischen und onkologischen Erkrankungen, einschl. allogener Stammzelltransplantation
ZVK Infektionen

Pädiatrische Onkologie und Hämatologie

Akute Myeloische Leukämie (AML)
Beta Thalassämie
Ewing Sarkom
Immunthrombozytopenie (ITP)
Prävention von Infektionen und Thrombosen nach Splenektomie oder funktioneller Asplenie 
Sphärozytose, hereditär (Kugelzellenanämie)


Onkopedia ist eine Wissensdatenbank mit außerordentlicher Tiefe. Sie bündelt das gesammelte Wissen der führenden Experten aus dem gesamten deutschen Sprachraum. In Summe haben fast 350 ÄrztInnen an der Erstellung mitgewirkt, wobei Österreich besonderen Anteil an der Entwicklung der Leitlinien im Bereich der soliden Tumore hatte.

Inzwischen sind mehr als 67 Leitlinien enthalten, die aktuelle und übersichtliche Empfehlungen zu verschiedenen Bereichen abgeben. Im Detail gliedern sie sich in die Bereiche

  • Allgemeines – Grundlagen
  • Hämatologische Erkrankungen, nicht maligne
  • Hämatologische Neoplasien
  • Solide Tumore
  • Supportive Therapie

Weitere 16 Leitlinien sind bereits in Ausarbeitung. Zusätzlich wird Zugang zu Studienergebnissen, Protokollen der medikamentösen Therapie und zu einem Überblick über den Zulassungsstatus von Medikamenten geboten. Damit ist Onkopedia ein maßgebliches Element der Qualitätssicherung, und alle ÄrztInnen sind eingeladen, sich an diesen Leitlinien zu orientieren. Denn sie umfassen die jeweils neuesten Erkenntnisse.

Um die Arbeit damit zu erleichtern, sind die Leitlinien einheitlich strukturiert, beschreiben überschaubare Therapie-Algorithmen und zeigen Schemata für die Systemtherapie. Ergänzend enthalten sie jeweils Informationen über den Zulassungsstatus von Medikamenten, Links zu Referenzen und eine Zusammenfassung meinungsbildender Studien.

Onkopedia wird laufend aktualisiert, wodurch gewährleistet ist, dass immer der letzte Stand des Wissens abgebildet ist.

Bereits mehr als 72.400 individuelle Nutzer

Eine hohe Akzeptanz ist bereits gegeben: Allein zwischen Oktober 2013 und Jänner 2014 haben über 72.400 individuelle Nutzer auf die Plattform zugegriffen und sie regelmäßig besucht. Außerdem zeigen sich in Deutschland erste Folgewirkungen. So werden die Onkopedia-Leitlinien beispielsweise von den deutschen Krankenkassen als Standard für die Bewertung von Therapien und Erstattung von Medikamenten herangezogen. Und in der Qualitätssicherung wird immer öfter darauf verwiesen.

Leitlinien für PatientInnen in Vorbereitung

Um sicherzustellen, dass auch Patientinnen und Patienten bestmöglich über ihre Erkrankung informiert sind, arbeitet die OeGHO daran, die Leitlinien in eine laienverständliche Sprache zu bringen. Voraussichtlich im Sommer 2014 soll eine Patientenversion vorliegen. Sie erklärt die Krankheit und bündelt Informationen über Vorbeugung und Früherkennung, Krankheitszeichen, Untersuchungen, Behandlung, Medikamente, Rehabilitation und Nachsorge. Außerdem werden Links zu Selbsthilfegruppen, Experten und weiterführenden Informationen angeführt sein.

Interessierte Betroffene können freilich schon jetzt auf www.onkopedia.at zugreifen. Das Portal ist „open access“ konzipiert und steht allen offen.