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Hauptinhalte

Die Initiative Krebsfacharzt

Die Initiative Krebsfacharzt will das international etablierte Konzept eines eigenen Facharztes für Krebs auch in Österreich verankern – mit Informationsarbeit für PatientInnen, Forschung sowie Aus- und Weiterbildung von ÄrztInnen. So sollen Betroffene noch mehr Hilfe bekommen.

Krebsfachärztinnen & Krebsfachärzte

Mit der Initiative Krebsfacharzt will die OeGHO den – in anderen Ländern längst anerkannten – Facharzt für Krebs auch in Österreich etablieren.

  • Krebsfachärzte sind Spezialisten für alle PatientInnen, bei denen eine medikamentöse Krebstherapie notwendig ist oder notwendig werden könnte.
  • Krebsfachärzte verfügen über besondere fachliche, integrative, soziale und psychoonkologische Kompetenzen.
  • Krebsfachärzte sind spezialisiert auf moderne Behandlungskonzepte.
  • Krebsfachärzte übernehmen die Rolle als zentrale Ansprechpartner für PatientInnen, Angehörige und niedergelassene ÄrztInnen.
  • Krebsfachärzte fungieren als Koordinatoren für die Diagnose, Behandlung und Nachbetreuung.

Spezielle Ausbildung und breites Wissen

Die speziell ausgebildeten Krebsfachärzte haben das breiteste Wissen auf diesem Gebiet und besondere Kenntnisse …

  • welche medikamentöse Therapie im jeweils speziellen Fall sinnvoll ist
  • wie sie durchgeführt wird
  • welche Nebenwirkungen auftreten könnten und wie diese zu vermeiden oder zu behandeln sind
  • wie Laborbefunde und Diagnosedaten zu beurteilen und zu interpretieren sind
  • wie Patienten zu betreuen sind, die neben ihrer Krebserkrankung auch an anderen Krankheiten leiden
  • welche Informationen betroffene Patienten und Angehörige brauchen, um sich verstanden zu fühlen und den Therapieplan einzuhalten


Aufgrund dieses Wissens kann der Krebsfacharzt dem Patienten die größtmögliche Sicherheit geben, die individuell beste Krebstherapie zu bekommen.

Krebsfachärztinnen & Krebsfachärzte in Österreich

Rund dreihundert ÄrztInnen mit Facharztausbildung für Innere Medizin wurden bereits in diesem Spezialgebiet ausgebildet und können das Zusatzfach „Hämatologie und Internistische Onkologie“ vorweisen. Sie sind überwiegend in Spitälern tätig. Etwa 130 Krebsfachärztinnen & Krebsfachärzte führen zusätzlich eine eigene Ordination.

Verzeichnis von Adressen & Kontaktdaten der Krebsfachärzte 

Internationale Aspekte

Derart ausgebildete Krebsfachärztinnen & Krebsfachärzte sind in anderen Ländern schon längere Zeit etabliert und einer breiten Öffentlichkeit bekannt. So nehmen „Medical Oncologists“ beispielsweise in Großbritannien, Deutschland, der Schweiz, Italien, Skandinavien, in Ost- und Südosteuropa sowie vor allem in den USA eine zentrale Rolle in der Betreuung von KrebspatientInnen ein.

Die spezielle Ausbildung zum Hämatologen und internistischen Onkologen wird laufend an internationale Richtlinien und Entwicklungen angepasst. Ein entsprechender Plan befindet sich derzeit in Ausarbeitung und soll in nächster Zukunft wirksam werden.

Im Interesse von PatientInnen und Angehörigen will die OeGHO die Information von Betroffenen verbessern und die Betreuung von PatientInnen mit Krebs- und Blut-Erkrankungen von der Prävention über die Früherkennung und Diagnose bis hin zur Behandlung und Nachsorge optimieren. Darüber hinaus will die OeGHO …

  • die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen allen an der Krebstherapie Beteiligten fördern und koordinieren
  • Fort- und Weiterbildung von ÄrztInnen und Pflegepersonen unterstützen
  • die Forschung auf dem Gebiet der Hämatologie und Onkologie fördern


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