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Der Wilhelm Türk-Preis der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie

Zur Erinnerung an den Österreichischen Hämatologen Wilhelm Türk (1871–1916) wurde der so genannte Wilhelm Türk-Preis der OeGHO geschaffen, der für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der klinischen Hämatologie vergeben wird. Der Preis ist mit 5.000 EUR dotiert.

Statuten

Nach einem in der Vorstandssitzung der Gesellschaft vom 24. Juni 1975 gefassten Beschluss wird von der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie ein Preis zur Erinnerung an den Wiener Hämatologen Wilhelm Türk (1871-1916) geschaffen. Der mit 5.000 EUR dotierte Preis gelangt für Arbeiten auf dem Gebiete der klinischen Hämatologie zur Ausschreibung.

Zur Einreichung sind alle in Österreich auf dem Gebiet der Hämatologie und Medizinischen Onkologie tätigen ÄrztInnen und WissenschafterInnen bis zum 40. Lebensjahr berechtigt, die Mitglieder der OeGHO sind und aus  klinischen oder experimentellen Forschungsgruppen mit den Schwerpunkten Hämatologie und/oder internistische Onkologie kommen.

Angenommen werden wissenschaftliche Arbeiten, die Themen aus dem Gebiete der klinischen Hämatologie zum Inhalt haben, wobei auch experimentelle Arbeiten berücksichtigt werden, wenn sich aus ihnen eine direkte Anwendung am Krankenbett ergibt. Die Arbeiten müssen entweder in den zwei letzten Jahren publiziert oder nachweislich von einem Verlag zum Druck angenommen sein. Publikationen, die als Habilitationsschrift eingereicht werden, können erst nach abgeschlossenem Verfahren berücksichtigt werden. Eine Einreichung sollte nur dann erfolgen, wenn auch eine persönliche Entgegennahme des Preises gewährleistet ist.

Da der Türk-Preis vor allem der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dienen soll, werden die Klinikvorstände, PrimarärztInnen, etc. gebeten, von einer Einreichung abzusehen.

Wenn an einer Arbeit mehrere AutorInnen beteiligt sind, können auch ältere AutorInnen mitzeichnen, wenn sie in einem beigelegten Schreiben erklären, dass sie auf eine Preiszuerkennung verzichten. Der bewerbende Autor oder die bewerbende Autorin bzw. die bewerbenden Autoren müssen im Titel der Arbeit als erste angeführt sein. Ihm oder ihr (ihnen) allein wird auch der Preis zuerkannt. Arbeiten, die bereits an anderer Stelle eingereicht und prämiert wurden, können nicht berücksichtigt werden.

Einzelkasuistiken sollen nicht eingereicht werden, es sei denn, dass durch entsprechende klinische oder morphologische Untersuchungen neue Erkenntnisse gewonnen wurden.

Die Einreichungsfrist erstreckt sich bis zum 01. Mai des Jahres.

Die Einreichung der Arbeit hat in vierfacher Ausfertigung, mit den Geburtsdaten aller AutorInnen und der Verzichtserklärung der die Bedingungen der Ausschreibung nicht erfüllenden AutorInnen in der Geschäftsstelle der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie, Postfach 10, A-1090 Wien z.H. Hr. Walter Voitl-Bliem zu erfolgen.

Die Verleihung des Preises erfolgt durch den Präsidenten der Gesellschaft anlässlich der Jahrestagung der Österreichischen, Deutschen und Schweizer Gesellschaftn für Hämatologie & Medizinische Onkologie.