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Leistungsorientierte Krankenanstalten Finanzierung (LKF)

Mit 1.1.1997 erfolgte die Umstellung vom Tagessatz-Modell auf eine leistungsorientierte Krankenanstalten-Finanzierung (LKF). Die finanzierungsrelevante Hauptdiagnose ist mit dem entsprechenden ICD-Code (seit 2001 ICD-10) zu verschlüsseln und wird damit einer Hauptdiagnosegruppe (HDG) zugeordnet. Operative bzw. ausgewählte nicht-operative Leistungen (z.B. Chemotherapie) sind als sogenannte „medizinische Einzelleistungen“ (MEL) zu erfassen. MEL oder HDG führen in leistungs- und diagnoseorientierte Fallgruppen (LDF) mit Leistungs- und Tageskomponenten (Punkten). Nur falls keine MEL erbracht wird ist die HDG von Relevanz. Wurden mehrere finanzierungsrelevante MEL (z.B. Chemotherapie und Zytokine) erbracht addieren sich die Punkte der Leistungskomponenten der entsprechenden LDF. Die Punkteanzahl einzelner LDF ist bundesländerweit gleich, nicht aber deren Punktewert. Die erste größere Modelländerung fand 2002 statt. Die Änderung der Punkteanzahl der LDF erfolgte durch Nachkalkulation der Tages- und Leistungskomponenten sowie der Änderung der Bewertungsbasis auf das Jahr 1999 (zuvor 1995). Eine weitere erfolgte 2009: neben neuerlicher Nachkalkulation und Änderung der Bewertungsbasis auf das Jahr 2005 wurde der 4-stellige numerische Leistungskatalog auf einen 5-stelligen alphanumerischen umgestellt. Anträge zur Änderung des Leistungskataloges wurden seit Beginn des LKF regelmäßig von Seiten der OeGHO eingebracht. Neben der jährlichen Revision der Chemotherapie-Schemata konnten auch zahlreiche neue Medikamente im Leistungskatalog finanzierungsrelevant abgebildet werden. Für Anfragen zum Modell oder zu neuen Änderungsvorschlägen (die beim jeweiligen Landesfonds eingereicht werden können) stehe ich gerne zur Verfügung. Eine Zusammenfassung der jährlichen Revision können Sie als PDF downloaden.

Dr. Michael Girschikofsky

I. Interne Abteilung
Elisabethinen Krankenhaus Linz
+43 732 7676 -0
+43 732 7676 -4416
michael.girschikofsky(at)elisabethinen.or.at