zum Aufreißer springen  zur Hauptnavigation springen  zur Seitennavigation springen  zum Inhalt springen  zum Zusatzinhalt springen  zur Breadcrumbnavigation springen 

Kooperationspartner

European Society for Medical Oncology - Logo European Hematology Association - Logo


Hauptinhalte

07.11.2016

Nachruf für Prof. Kühböck

Ein langjähriges, auch leitend tätiges Mitglied der OeGHO, Univ.-Prof. Dr. Josef Kühböck, ist am 17. Oktober 2016 im 91. Lebensjahr verstorben.

Prof. Kühböck war seit 1954 an der II. Medizinischen Univ.-Klinik unter Prof. Dr. Karl Fellinger tätig und hat sich dort frühzeitig mit der zytostatischen Therapie von Hämoblasten beschäftigt. 1968 hat er erstmals die Ergebnisse einer Polychemotherapie mit 6 verschiedenen Substanzen veröffentlicht. Diese bahnbrechende Arbeit zur Chemotherapie bei soliden Tumoren führte später auch zu einer kooperativen Hodentumorstudie, die er geleitet hat. 1974 folgte die Habilitation für das Fach Innere Medizin, 1979 die Verleihung des Professorentitels. Prof. Kühböck war zur Zeit der Übersiedlung der Kliniken in das neue AKH im Jahre 1991 bis zur Beendigung seines aktiven Dienstverhältnisses Ende 1992 Leiter der Klin. Abteilung für Onkologie sowie Vorstand der Univ.-Klinik für Innere Medizin I.

Josef Kühböck hat auch viel zur Förderung des wissenschaftlichen Diskurses beigetragen. Von 1967 bis 1992 organisierte er die Hämatologischen Diskussionsabende zunächst für die Klinik und später für die OeGHO. Bis 1992 war er Vorsitzender der Kommission Onkologie der Medizinischen Fakultät der Universität Wien.

Prof. Kühböck hat sich von Anfang an auch aktiv an der Entwicklung der OeGHO beteiligt. Er war bereits 1992 Kassier und Vorstandsmitglied der Fachgesellschaft. Bei der Organisation von Fortbildungsveranstaltungen und Tagungen war er häufig tatkräftig involviert und hat auch nach seiner Emeritierung regelmäßig aktiv am wissenschaftlichen und edukativen Leben der OeGHO teilgenommen.

Mit Prof. Kühböck verliert die OeGHO eines ihrer frühesten Vorstandsmitglieder, das wesentlich zum Aufbau der Gesellschaft beigetragen hat. Durch seine freundliche und warmherzige Art gepaart mit akademischer Kreativität wird er allen KollegInnen und Mitgliedern der Gesellschaft, die ihn gekannt haben, in hochgeschätzter Erinnerung bleiben.

zurück zur Startseite